Weil Altenbögge-Bönen nicht antritt
Das Spiel fand gar nicht statt, trotzdem war die Entscheidung da. Altenbögge-Bönen trat am Mittwochabend nicht an, Bünde-Dünne steigt erstmals in die Oberliga auf – für die SGH Ibbenbüren bleibt nur ein neuer Anlauf.

Wer am Mittwochabend das entscheidende Spiel der Handball-Verbandsliga-Aufstiegsrunde verfolgen wollte, wurde schwer enttäuscht. Denn es fand gar nicht statt. Der RSV Altenbögge-Bönen, auf dessen Schützenhilfe die SGH Ibbenbüren angewiesen war, trat gegen die SG Bünde-Dünne gar nicht erst an. Letztere profitieren davon und stehen als Oberliga-Aufsteiger fest, während die SG-Herren in die Röhre schauen.
„Aufgrund personeller Engpässe kann die Mannschaft von Trainer Dirk Schmidtmeier keine spielfähige Truppe stellen“, schreibt RSV Altenbögge-Bönen auf Instagram. Dennoch: ein unwürdiges Ende einer Aufstiegsrunde. Letztlich wiegt die 27:32-Pleite der SGH vom ersten Spieltag der Relegation also zu schwer.
Dass ihnen allerdings die letzte Chance durch einen Nichtantritt genommen wurde, hat einen mehr als faden Beigeschmack. Die SG Bünde-Dünne steigt derweil zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Oberliga Westfalen auf. Die Herren der SGH Ibbenbüren müssen also unter Neu-Trainer Sascha Zaletel in der nächsten Saison einen neuen Anlauf nehmen.
Artikel geschrieben von Oliver Wilmer
In der IVZ erschienen am Donnerstag, 04.06.2026
