Andre Mengers Fazit: „Einfach nur geil“

2. September 2026

38. Aasee-Cup ein voller Erfolg

121 Mannschaften aus rund 30 Vereinen haben am Wochenende den 38. Aasee-Cup in Ibbenbüren geprägt. Über 100 Helferinnen und Helfer sorgten dafür, dass das Jugendhandballturnier reibungslos ablief und für Begeisterung sorgte.

Die B-Jugend des späteren Aaseecup-Gewinners TV Aldekerk (dunkle Trikots) im Duell mit der SG Ibbenbüren. | Foto: Tobias Mönninghoff

121 Mannschaften aus rund 30 Vereinen – die Veranstaltung damit restlos ausgebucht. Dazu mehr als 100 Helferinnen und Helfer des HC Ibbenbüren, die dauerhaft im Einsatz waren und dafür sorgten, dass ein Wochenende lang in sechs Ibbenbürener Sporthallen Jugendhandball der Extraklasse gezeigt wurde. Der 38. Aasee-Cup des HC Ibbenbüren war wieder ein voller Erfolg und vom Versenden der Einladungen zu Jahresbeginn bis zum Abbau am Sonntagabend perfekt organisiert.

So musste Turnierleiter Andre Menger, der stellvertretend für eine Vielzahl an Ehrenamtlichen sprach, nicht lange überlegen, als er ein Fazit der Turniertage ziehen sollte. „Einfach nur geil“, lautete sein kurzes, aber vielsagendes Resümee.

„Wir sind alles Handballer und eine großer Familie.“

Turnierleiter Andre Menger genoss die Turniertage

Wenn sonntagnachmittags alle teilnehmenden Teams Stück für Stück in der Halle Ost zur großen Siegerehrung eintrudeln, dann wissen die Verantwortlichen und Helfer Jahr für Jahr: Das Turnier geht dem Ende entgegen. Spitzenhandball, eine tolle Stimmung und eine überragende Atmosphäre in der rappelvollen Halle Ost. Die Endspiele der weiblichen und männlichen B- und A-Jugend am Sonntag waren der krönende Abschluss eines der größten Jugendhandballturniere überhaupt.

In der Keplerhalle waren die jüngsten
Teilnehmerinnen, die der E-Juniorinnen,
hier mit der SG Ibbenbüren im Ballbe-
sitz, aktiv. | Foto: Tobias Mönninghoff

„Der Terminwechsel auf das Ende der Vorbereitung war genau der richtige Weg“, wird der Aasee-Cup laut Menger auch bei der 39. Auflage im kommenden Jahr, die es „definitiv“ geben wird, wieder am Ende des Sommers ausgetragen. Über Jahrzehnte hinweg lief das Turnier im Juni, praktisch als Saisonabschluss. Seit dem Zusammenschluss des HC Ibbenbüren mit der Ibbenbürener SV zur SG Handball Ibbenbüren sei man vom frühen Termin weggegangen, um auch genügend zeitlichen Abstand zum großen Kleinfeldturnier der ISV zu haben.

Ein weiterer netter Beigeschmack. Viele Topteams bis hoch zur Regionalliga nutzen das Turnier in Ibbenbüren mittlerweile als Saisonvorbereitung. „Wir bekommen hier qualitativ hochwertigen Handball zu sehen“ (Menger). Der sportliche Aspekt ist das eine beim Aasee-Cup, das große Miteinander wohl mindestens ebenso wichtig. „Wir sind alles Handballer und eine große Familie“, genoss Andre Menger trotz der vielen Arbeit, die in Vorbereitung und Durchführung des Turniers gesteckt wurde, die vielen Kontakte und Gespräche mit langjährigen Wegbegleitern.

Gastgeber SG Handball Ibbenbüren
sicherte sich einen starken zweiten Platz
bei der weiblichen A-Jugend. | Foto:
Tobias Mönninghoff

Dass es überhaupt möglich ist, eine derartige Großveranstaltung auf die Beine zu stellen, geht nur aufgrund der Rückendeckung innerhalb des eigenen Vereins. „Eltern, Trainer, die Seniorenhandballer, sogar die Teams, die selbst gespielt haben“, listet der Turnierleiter die Masse an benötigten Helfern auf. „Und denen kann man gar nicht oft genug danken, es hat einfach wieder richtig Bock gehabt“, hatte Menger am Sonntagabend in der Halle Ost ein Strahlen in den Augen.

Groß war der Jubel bei der abschließenden Siegerehrung in der Halle Ost beim TV Aldederk, der sich mit deutlichem Vorsprung den Aasee-Cup sicherte. Für den Ausrichter, die SG Handball Ibbenbüren, gab es immerhin zwei Podestplatzierungen zu bejubeln. Sowohl für die weibliche B‑Jugend als auch für die weibliche A‑Jugend reichte es nach starken Leistungen für den Silberrang


Artikel geschrieben von Tobias Mönninghoff
In der IVZ erschienen am Montag, 31.08.2026