Souveräner Auswärtssieg
Die SGH Ibbenbüren hat beim Auswärtsspiel gegen Ennigerloh einen klaren 31:23-Sieg eingefahren. Mit dieser Leistung festigt das Team seinen Platz in der Spitzengruppe der Verbandsliga und zeigt weiter Konstanz.

Die Verbandsliga-Handballer der SGH Ibbenbüren haben den nächsten Sieg eingetütet. Auswärts beim nach wie vor punktlosen Tabellenschlusslicht TV Deutsche Eiche Ennigerloh gewann die Mannschaft von Sascha Zaletel 31:23. Damit etabliert sich die SGH weiter in der Spitzengruppe.
„Wir haben das Spiel dominiert und über die gesamten 60 Minuten nicht aus der Hand gegeben“, eröffnete SGH-Trainer Sascha Zaletel. Es dauerte aber eine gute Viertelstunde, bis sich das auch im Ergebnis niederschlug. Die einzige Zwei-Tore-Führung der Gastgeber (9.) war schnell egalisiert und zugleich auch die letzte überhaupt. Als die SG in der Deckung „ein paar Modifikationen“, so Zaletel, vornahm, hatte sie die Offensive der Hausherren besser besser im Griff. Jost Guhe stellte in der 22. Minute auf 12:7. „Da war eigentlich zu spüren, dass wir das nicht mehr gewinnen würden. Man weiß zwar nie was passiert, aber das war schon sehr sicher“, fand der SGH-Coach. Mit 15:10 führten die Gäste zur Pause.
Eine Ennigerloher Aufholjagd unterbanden die Handballer aus der Bergbaustadt. Als Gerold Lang nach 45 Minuten und einem weiteren 3:0-Lauf auf 25:17 stellte, war auch das Ergebnis deutlich. „Wir hätten sicherlich konsequenter abschließen können. Aber im Grunde war der Sieg nie gefährdet“, sah Zaletel einen souveränen Auftritt seiner Schützlinge. Ihn freute außerdem, dass sein Team um viele Bälle kämpfte, sich zweite Chancen erarbeitete und diese auch zu nutzen wusste.
„Das war insgesamt solide, aber nicht überragend“, kommentierte Zaletel das Geschehen. Vor allem war es „wieder ein Schritt nach vorn“.
SGH Ibbenbüren: Peters, Kühne, Heitjan – Dorn (7 Tore), Winter (5), Ratert (4), Lang (4/davon 4 Siebenmeter), Eilers, J. Guhe, Müller (je 3), Benker, Raczynski (je 1), Landau, C. Guhe, Kamp, Franck.
Artikel geschrieben von Oliver Wilmer
In der IVZ erschienen am Sonntag, 18.10.2026
