Zweiter Sieg der SG-Herren
Mit 40:26 hat die SGH Ibbenbüren den SC Münster 08 in der Sporthalle Ost deutlich besiegt. Früh stand es 8:2, doch Trainer Sascha Zaletel monierte später Überheblichkeit und fehlende Sachlichkeit in der Schlussphase.

Die Verbandsliga-Handballer der SGH Ibbenbüren haben auch das zweite Saisonspiel deutlich gewonnen. Mit 40:26 fegten sie Gegner SC Münster 08 aus der Sporthalle Ost. Trainer Sascha Zaletel ärgerte sich weniger über zwei Schwächephasen als über die letzten zehn Minuten, in denen die Partie im Prinzip bereits gelaufen war.
Nur wenige Minuten brauchten die Hausherren, um den Offensivmotor ans Laufen zu bekommen. Ruckzuck hatte sich die SGH nach acht Minuten ein Sechs-Tore-Polster erspielt. Das Rückzugsverhalten der Münsteraner war den Tempogegenstößen des Gastgebers nicht ansatzweise gewachsen – 8:2.
Ganz langsam fuchste sich auch der Gast ins Spiel. Gleichzeitig brach die erste schwächere Phase der SG an. An beiden Enden des Feldes agierte sie nun fahriger. Wohingegen sich die Domstädter nicht aufgaben und bis zur 24. Minute auf drei Tore herankamen. In der verbleibenden Zeit des ersten Durchgangs schaltete Zaletels Team wieder einen Gang höher und sorgte für einen 20:14-Halbzeitstand.
Weniger wild war der zweite Durchgang. Dennoch schraubte die SG das Ergebnis allmählich in die Höhe. Dafür zeichnete nicht nur Jost Guhe aus, der mit neun Toren treffsicherste SGH‑Schütze des Tages war. Allerdings schlich sich auch erneut eine Schwächephase ins Ibbenbürener Spiel ein. Die wusste der Trainer aber schnell mit einer Auszeit zu reparieren. „Wir haben es in beiden Phasen, in denen wir nicht so gut waren, nicht geschafft, klare Chancen herauszuspielen. Da wollten wir zu oft mit dem Kopf durch die Wand und sind dann in Gegenstöße gelaufen“, analysierte der Trainer.
In Gefahr geriet der zweite Heimsieg allerdings nie. Auch im zweiten Abschnitt erzielten die Hausherren 20 Treffer. So leuchtete am Ende das klare Ergebnis von 40:26 auf der Tafel. Allerdings, und das betonte Zaletel, schmeckte ihm das Wie in den letzten zehn Minuten überhaupt nicht: „Das sah nach Überheblichkeit, Arroganz und wenig Sachlichkeit aus. Das hat mir gar nicht gefallen. Das wollen wir nicht.“
SGH Ibbenbüren: Heitjan (1 Tor), Kühne – J. Guhe (9), Dorn (6), Aust (5), Lang (5/davon 4 Siebenmeter), C. Guhe (4), Landau (3), Winter, Franck (2), Benker, Müller, Kamp (je 1), Raczynski.
Artikel geschrieben von Oliver Wilmer
In der IVZ erschienen am Sonntag, 20.09.2026

