Schwerstarbeit gegen TV Vreden.
Die SGH Ibbenbüren hat sich im Heimspiel gegen den TV Vreden durchgesetzt. Trotz einiger Fehler und Zeitstrafen blieb das Team von Maik König kämpferisch und behauptet damit die Tabellenspitze der Verbandsliga.

Einen richtigen Handball-Fight zeigten die Verbandsligahandballer der SGH Ibbenbüren gegen den TV Vreden und am Ende durfte der Spitzenreiter jubeln. Doch bis zum 31:29-Sieg war es ein ganzes Stück Arbeit für die Mannen von Coach Maik König. „Vreden hat eine gute Mannschaft und es war klar, dass sie uns hier nichts schenken wollen“, betonte König nach dem Spiel.
Da auch der SV Handball Westerholt beim SC Münster 08 mit 28:23 siegreich blieb, kommt es am kommenden Samstag zum absoluten Spitzenspiel der Verbandsliga. Sollte die SGH in Westerholt gewinnen, wäre sie vorzeitig Meister. Bei einer Niederlage indes könnte der Titel futsch sein.
Der Start gelang den Hausherren in der Halle Ost gut. Mit 8:4 setzten sie sich nach etwas mehr als 10 Minuten ab. Doch dann kam Vreden wieder heran. Allen voran Oliver Abbing, vor dem König bereits im Vorfeld gewarnt hatte, machte der SGH das Leben mit seinem Tempo und seiner Abschlussstärke immer wieder schwer. So glich Abbing in der 25. Minute zum 14:14 aus.
Ab diesem Zeitpunkt schlichen sich immer wieder Fehler in das Spiel der Ibbenbürener und die vielen Zwei-Minuten-Strafen (sechs für die SGH) erleichterten es nicht. „Wir haben viel zu einfache Fehler gemacht, sowohl im Torabschluss als auch Passfehler“, gab der SGH-Coach zu. „Das zog sich dann bis zur Halbzeit durch.“ Die Gäste aus Vreden lagen dann auch noch knapp zur Halbzeit vorn (17:16).
In der Pause wechselten die Ibbenbürener zeitweise auf eine Manndeckung von Abbing. „Das hat funktioniert, bis wir herangekommen sind. Nachher haben wir wieder auf eine 6-0-Abwehr umgestellt, dann waren wir auch griffiger“, erklärte Maik König. „Aber auch Hendrik Peters hat sich im Tor gesteigert und ein paar wichtige Paraden gezeigt. Dann hatten wir die Torhüterleistung, die wir brauchten, um das Spiel zu gewinnen.“
Nach der Pause schenkten sich beide Teams nichts und blieben lange dicht beieinander. Erst die Tore von Gerold Lang, Daniel Albers und Jonas Müller brachten die Ibbenbürener in der 47. Minute wieder in Front (26:24). Trotz drei weiterer Zwei-Minuten-Strafen für die Ibbenbürener blieben die SGH-Männer in Führung. Sie spielten nicht nur die Uhr herunter, sondern markierten auch immer wieder wichtige Treffer. Und mit dem 31:29 durch Till Dorn nur 14 Sekunden vor Schlusspfiff war das Spiel dann entschieden.
„Wir haben verdient gewonnen, aufgrund der kämpferischen Leistung und weil wir auch das Spiel unter Kontrolle bekommen haben“, war das Fazit von König. „Daniel Albers und Till Dorn haben eine Top-Leistung gezeigt und wichtige Tore gemacht. Jetzt kann Westerholt kommen.“
SG Handball Ibbenbüren: Peters, Heitjan – M. Menger (2), Eilers (3), Dorn (3), Heinze (1), C. Guhe (1), Winter (4), Albers (7), Aust (5), Müller (3), Lang (2), Raczynski.
Artikel geschrieben von Bernd Kolkmann
In der IVZ erschienen am Samstag, 18.04.2026
