Aufholjagd beginnt zu spät
Die Handballerinnen der SGH Ibbenbüren haben eine starke Aufholjagd beim Auswärtsspiel in Halle gezeigt, konnten die Niederlage aber nicht mehr abwenden.

Die Oberliga-Handballerinnen der SGH Ibbenbüren hätten am Samstagabend beinahe einen klaren Rückstand gegen Union Halle noch gedreht. Für die Gäste aus Ibbenbüren endete das Spiel mit einer 28:31-Niederlage. Obwohl sie teilweise mit neun Punkten zurücklagen, kämpften sie sich auf drei Zähler heran.
Nach einem schlechten Start glichen die SGH-Damen durch Ida Landau in der 8. Minute aus (5:5). Danach folgte eine turbulente Phase mit zwei verworfenen Siebenmetern und einer Zeitstrafe, durch die die Gastgeberinnen aus Halle sich leicht absetzten (9:7). Diesen Vorsprung bauten sie bis zur Pause auf 17:12 aus, auch weil der dritte Siebenmeter für die SGH ebenfalls verworfen wurde.
Am Anfang der zweiten Halbzeit stieg die Hypothek für die Ibbenbürenerinnen sogar noch auf einen Neun-Tore-Rückstand an (13:22). Aber das Team von Trainer Kai-Uwe Cramer gab sich nicht auf und traf nun auch seine Siebenmeter. Besonders mit einem Vier-Tore-Lauf nach 51 Minuten schmolz der Rückstand auf das Heimteam (23:28). Doch den Ibbenbürenerinnen lief die Zeit davon, das 28:31 durch Lisanne Brauer erfolgte eine Sekunde vor Schlusspfiff.
Von der 9. bis zur 50. Minute fehlte es den SGH-Damen an Toreffizienz und an einer höheren Abwehrquote, um dem Gegner Punkte zu stibitzen. Dennoch zeigte das Team eine gute Moral und gab sich nie auf.
SG Handball Ibbenbüren: Wehmeier, Bretz – Windoffer (1), A. Gebauer (2), Bredefeld (8), Brauer (3), Ahmann (3), Schulte (2), Hardebeck, Strootmann, L. Gebauer (1), Streuter (1), Landau (7).
Artikel geschrieben von Bernd Kolkmann
In der IVZ erschienen am Sonntag, 19.04.2026

