SGH zeigt Kämpferqualitäten
Trotz personeller Sorgen und großem Einsatz bot die SGH Ibbenbüren dem Spitzenreiter lange Paroli – doch am Ende setzte sich die Routine der Gastgeberinnen durch.

Sie haben sich nach Kräften gewehrt, letztlich war gegen den Spitzenreiter kein Kraut gewachsen. Mit 22:34 (10:15) mussten sich die Handball-Damen der SGH Ibbenbüren bei Lit Tribe 1912 geschlagen geben. Die Niederlage geht in Ordnung, fällt letztlich aber zu hoch aus.
Personell war die Mannschaft von Trainer Kai-Uwe Cramer ohnehin schon stark gehandicapt. Dann meldete sich am Samstagmorgen auch noch Ida Landau krank, machte die Fahrt aber mit und kam auch zum Einsatz. Unter dem Strich blieben so nur noch acht fitte Spielerinnen, darunter die beiden Torfrauen. Und doch zog sich die SGH lange gut aus der Affäre. Immer wenn sie die Deckung stellen konnte, hatte der Spitzenreiter so seine Probleme. Offensiv hingegen passierten einige technische Fehler.
Der 10:15-Pausenrückstand war dennoch überschaubar. Im Laufe des zweiten Durchgangs ging den Gästen dann aber merklich die Puste aus, so dass die Gastgeberinnen einen deutlichen Sieg herausspielten. „Wir haben aber wieder dazugelernt, die Leistung insgesamt stimmte“, verteilte Kai-Uwe Cramer ein Pauschallob.
SGH Ibbenbüren: Bretz, Nötzel – Windoffer (1), A. Gebauer (7), Bredefeld (5), L. Brauer (3), Ahmann (2), Hardebeck, Strootmann, Wiermann (1), Ostendorf (1), Streuter, Landau (2).
Artikel geschrieben von Tizian Hohnhorst · Alfred Stegemann
in der IVZ erschienen am Sonntag, 22.02.2026

