Damen bleiben Tabellenletzter
Die SGH-Handballdamen haben sich erneut geschlagen geben müssen und bleiben Tabellenletzte. Nach schwacher erster Halbzeit zeigte das Team Moral, ließ sich aber von Fehlern im entscheidenden Moment stoppen.

Sie hatten sich viel vorgenommen, am Ende standen sie erneut mit leeren Händen da. Mit 27:31 (11:16) mussten sich die Oberliga-Handballdamen der SGH Ibbenbüren der Spvgg. Hesselteich-Siedinghausen geschlagen geben und bleiben damit weiterhin Schlusslicht der Tabelle.
„Die erste Halbzeit war nicht gut, weil wir viel Sand im Getriebe hatten“, erklärte SGH-Trainer Kai-Uwe Cramer, warum seine Mannschaft nur schwer in die Partie fand. Von Beginn an lief die SGH fast durchgehend einem Vier-Tore-Rückstand hinterher. Zur Pause lagen die Ibbenbürenerinnen folgerichtig mit 11:16 zurück.
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Cramer-Schützlinge jedoch Moral und hielten deutlich besser dagegen. Mehr als auf drei Tore heranzukommen, gelang ihnen allerdings nicht. „Immer wenn wir kurz davor waren, kam wieder ein technischer Fehler oder eine ungünstige Entscheidung“, fasste der SGH-Coach zusammen und verwies dabei auch auf die Erfahrung der Gäste. Am Ende stand eine 27:31-Niederlage auf der Anzeigetafel.
Trotzdem zeigte sich Cramer nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Die Niederlage ist zwar ärgerlich, so wie sie zustande gekommen ist. Aber wir können damit leben, weil wir in der zweiten Halbzeit gezeigt haben, dass wir uns nicht aufgeben.“
Für den weiteren Saisonverlauf setzt der Übungsleiter vor allem auf den Lerneffekt. Seine Spielerinnen sollen weiter Erfahrung sammeln und als Team wachsen. „Irgendwann wird der Bock umgestoßen, und dann werden wir sicher noch den einen oder anderen Punkt holen“, blickt Cramer optimistisch nach vorn.
SGH Ibbenbüren: Wehmeier, Bretz, Nötzel – Windoffer (4), A. Gebauer (3), Bredefeld (1), Brauer (4), Ahmann (2), Hardebeck, Strootmann (1), Wiermann (2), Ostendorf (1), L. Gebauer (2), Streuter, Landau (7).
Artikel geschrieben von Tizian Hohnhorst · Alfred Stegemann
in der IVZ erschienen am Sonntag, 08.02.2026
