SGH Ibbenbüren verliert 20:23 beim Tabellenzweiten

1. Dezember 2022

„Aufstiegsrunde steht in den Sternen“

Es wird knapp für die Oberliga-Handballerinnen der SGH Ibbenbüren. Nach der 20:23-Niederlage in Hörste ist das Ziel Aufstiegsrunde aus eigener Kraft nicht mehr zu erreichen.

Chiara Bolze erzielte bei der Niederlage der SGH-Damen in Hörste einen Treffer. | Foto: Kai-Uwe Walhorn

Eine Viertelstunde lang lief es für die Oberliga-Handballerinnen der SGH Ibbenbüren bei der TG Hörste am Samstagabend richtig gut. 5:1 und 7:4 führte die Mannschaft des Trainerteams Timo Ortmeyer und Sascha Zaletel zwischenzeitlich. Danach war es wie abgeschnitten. Die technischen Fehler häuften sich, Hörste agierte aggressiver und kam immer besser ins Spiel. Am Ende unterlagen die Ibbenbürenerinnen beim Tabellenzweiten mit 20:23 (9:10).

Damit ist das Ziel der SGH-Damen, in der Oberliga-Vorrunde unter die ersten Drei zu kommen, zumindest arg gefährdet. „Das Erreichen der Aufstiegsrunde steht in den Sternen“, sagt Coach Timo Ortmeyer. Die ersten Drei kommen in die Aufstiegsrunde, die SGH belegt nach neun von 14 Spielen Rang 4. Gegen die vor ihnen platzierten Teams aus Everswinkel und Hörste haben die Ibbenbürenerinnen bereits gespielt, sie müssen also auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.

Auswärts nur 23 Tore zu kassieren wie am Samstag in Hörste, sei gar nicht so schlecht, sagt Timo Ortmeyer: „Damit kann man auswärts gewinnen.“ Dass es am Ende doch eine Niederlage gab, habe vor allen Dingen daran gelegen, dass sich nach dem guten Beginn erneut die technischen Fehler bei den SGH-Damen häuften, vor allem in der Offensive. Zwischen der 19. Minute, als die Ibbenbürenerinnen noch 7:4 führten, und der 44. Minute, als sie beim 13:18 den höchsten Rückstand der Partie verzeichneten, erzielten sie in 25 Minuten lediglich sechs Tore.

„Hörste spielt nicht unsere Lieblingsdeckung“, stellte Timo Ortmeyer nach der Partie fest. Mit der offensiven und aggressiven Abwehr kam die SGH Ibbenbüren nicht zurecht, der Gastgeber provozierte immer wieder Fehler bei den Ibbenbürenerinnen. „Hörste hat das clever gemacht“, so Ortmeyer. Zudem sei der Tabellenzweite ruhig geblieben und habe sein Spiel bis zum Ende durchgebracht. Allerdings, auch das stellte Ortmeyer fest, dürfe seiner Mannschaft diese Menge an technischen Fehlern nicht passieren, wenn sie vorne mitspielen wolle.

Für die SG spielten: Köster; Beermann (5), Assmann (3/1), Reisbich (3/2), Brüning (2), Wessling (2), Bolze (1), Snyders (1), Sriskandarajah (1), Teigelmeister (1), Zaletel (1), Kleemann

Zur Mannschaft


Artikel geschrieben von Michael Diederich.
In der IVZ erschienen am Sonntag, 27.11.2022

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