Erster Neuzugang steht fest

11. Mai 2024

Neues vom Trainerteam und Personal

Ligenunabhängig gehen die Planungen bei der SG Handball Ibbenbüren voran. Sowohl im Trainerstab als auch bezüglich des Kaders gibt es etwas neues.

Gerold Lang (M.) ist der erste Neuzugang der Handballer der SGH Ibbenbüren. Darüber freut sich Vorstand Markus Wedderhoff (r.). Lang kommt ligenunabhängig. Gleiches gilt für Trainer Maik König, der verlängert hat und die Mannschaft, egal ob Verbands- oder Landesliga, auch in der kommenden Saison coachen wird | Foto: Alfred Stegemann

Wohin sportlich die Reise geht für die Handball-Männer der SGH Ibbenbüren steht in den Sternen, sind sie als Vorletzter der Verbandsliga doch stark abstiegsgefährdet. Die Planungen für die neue Saison sind indes in vollem Gange. Trainer Maik König ist überzeugt, dass es mit dem Klassenerhalt klappt. So oder so, trotz der prekären Situation hat er verlängert und wird die Mannschaft auch in der kommenden Saison trainieren, ligenunabhängig. Gleiches gilt für den ersten Neuzugang. Rückraumspieler Gerold Lang vom TV Borghorst hat seine Zusage gegeben und wird künftig in Ibbenbüren auf Torejagd gehen.

Gerold Lang ist 18 Jahre jung und spielt aktuell in der A-Jugend des TV Emsdetten unter dem Ibbenbürener Trainer Daniel Wiedelmann. Der Rechtshänder hat das Handball-ABC beim TV Borghorst erlernt, der nach einem Zusammenschluss in die SGH Steinfurt überging. Der 18-Jährige, der sich in der Mitte am wohlsten fühlt, gibt seine Stärken im eins gegen eins an und stellt seine Dynamik und Schnelligkeit in den Vordergrund. Bei mehreren Probe-Übungseinheiten hat er die SGH-Verantwortlichen und Trainer Maik König überzeugt. „Ich möchte höher spielen und traue es mir zu. Der Verein ist gut strukturiert, es gefällt mir“, äußert der 18-jährige Auszubildende zum Industriekaufmann. Gerold Lang passt zur Philosophie der SGH, der künftig vermehrt auf jüngere Spieler setzen möchte.

Das betont insbesondere auch Maik König. Er arbeitet gerne mit entwicklungfähigen Spielern und ist bei der Mannschaft beliebt, was letztlich für ihn ausschlaggebend war, weiterzumachen. „Die Unterstützung des Vereins ist da, auch das Feedback der Mannschaft passt“, sagt er. „Hier lässt sich etwas aufbauen. Es kommen einige starke junge Leute hinzu. Da macht die Arbeit einfach Spaß.“

Der Abgang von Liga-Torjäger Magnus Aust während der Saison habe natürlich wehgetan und sei nicht wirklich zu kompensieren gewesen, fährt König fort, „dennoch hoffe ich, dass wir die Liga erhalten. Aber so oder so planen wir in der nächsten Saison einen Neuaufbau vornehmlich mit jungen Leuten.“


Artikel geschrieben von Alfred Stegemann
In der IVZ erschienen am Dienstag, 07.05.2024

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